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Google Ads 7 Min. Lesezeit FUSEON

Wie viel kosten Google Ads? –
Kosten richtig berechnen & verstehen

Starre Preisvorgaben gibt es von Google nicht. Wovon die Kosten der Google Werbung abhängen und wie sich der Klickpreis berechnen lässt, erklären wir hier.

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Google Ads Kosten

Das Schalten von Werbeanzeigen im Werbenetzwerk von Google ist ein nahezu fester Bestandteil vieler Online Marketing-Strategien. Die Vorteile liegen klar auf der Hand – die Ergebnisse sind messbar und die Kosten kontrollierbar.

Doch wie viel kosten Google Ads denn nun? Starre Preisvorgaben gibt es von Google jedenfalls nicht, weshalb die Kostenfrage auch nicht pauschal beantwortet werden kann. Wovon die Kosten abhängen und wie sich diese berechnen lassen, wird in diesem Artikel genauer erläutert.

Checkliste Google Ads

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ℹ️

Good To Know

Im Alltag wird das Werbetool auch noch gerne als „Google AdWords" bezeichnet. Die Umbenennung auf „Google Ads" erfolgte 2018, um die gesamte Palette an Werbemöglichkeiten unter einem Begriff zu vereinen.

Mit Anzeigen können sich Werbetreibende auf zwei Wegen präsentieren:

1. Google Suchnetzwerk

Suchbezogene Websites und Apps von Google: Search, Maps, Bilder, Shopping, Play – sowie Suchnetzwerk-Partner. Anzeigen erscheinen oberhalb und unterhalb der organischen Treffer.

2. Google Displaynetzwerk

Über 2 Millionen Websites, Apps und Videos außerhalb der Google-Suche. Ideal um potenzielle Kunden genau dort zu erreichen, wo sie sich online aufhalten.

Google Ads Suchnetzwerk
Google Ads Displaynetzwerk
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Good To Know

Im DACH-Raum deckt Google über 90 % aller Suchanfragen ab. Jeder Internetnutzer sucht durchschnittlich 3,4 Mal pro Tag. Bei rund 50 % der Suchanfragen werden Google Ads ausgespielt.

Wann wird eine Google Ads-Anzeige ausgespielt?

Im Google Ads-Konto wird festgelegt, bei welchen Suchbegriffen (Keywords) die Anzeige erscheinen soll. Die Auswahl dieser Keywords ist entscheidend für den Erfolg einer Kampagne.

Haben mehrere Werbetreibende ähnliche Keywords angegeben, beginnt die Echtzeit-Auktion. Bei jeder Suchanfrage findet eine solche statt, um zu bestimmen, welche Anzeigen an welcher Position erscheinen.

Wie funktioniert die Google Ads-Auktion?

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Nutzer sucht

Im Hintergrund werden alle Anzeigen ermittelt, deren Keywords passen. Anzeigen mit unpassendem Ausspielkriterium (Region, Gerät, Richtlinienverstöße) werden herausgefiltert.

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Auktion

Anzeigenrang, maximales CPC und Qualitätsfaktor der Teilnehmer werden verglichen. Anzeigenposition und theoretischer Klickpreis werden ermittelt.

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Ausspielung & Zahlung

Die Anzeigen werden ausgespielt. Bezahlt wird nur, wenn der Nutzer tatsächlich auf die Anzeige geklickt hat.

Google Ads Auktion Ablauf

Cost-per-Click: Was ist der Klickpreis in Google Ads?

Google Ads funktioniert nach dem Pay-per-Click (PPC) Bezahlmodell. Es wird erst gezahlt, sobald der Nutzer tatsächlich auf die Anzeige klickt. Man zahlt also nur den sogenannten Klickpreis bzw. CPC (Cost-per-Click).

Die Kosten für einen Klick sind nicht einheitlich. Der CPC variiert je nach Suchanfrage, Branche, Keyword, Tageszeit und Zielregion.

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Tipp

Der Google Keyword Planer hilft nicht nur bei der Ermittlung von Suchbegriffen mit hohem Suchvolumen, sondern gibt zu jedem Keyword auch den durchschnittlichen CPC für eine geplante Anzeige an.

📐

Formel CPC: So wird der Klickpreis berechnet

Klickpreis = Anzeigenrang des nachfolgenden Bieters / eigener Qualitätsfaktor + 0,01 €

Der Klickpreis ist jener Mindestbetrag, den man für die bestmögliche Anzeigenposition entsprechend seiner Anzeigenqualität zahlen muss.

Der Qualitätsfaktor – so beeinflusst er die Google Ads Kosten

Der Qualitätsfaktor ist eine Bewertung von 1 bis 10, die Google jeder Keyword/Anzeigen-Kombination vergibt. Er basiert auf drei Hauptkomponenten:

Erwartete CTR

Wie wahrscheinlich ist es, dass Nutzer auf die Anzeige klicken?

Anzeigenrelevanz

Wie gut passt die Anzeige zur Suchanfrage des Nutzers?

Landingpage-Qualität

Wie relevant und nützlich ist die Zielseite für den Nutzer?

Ein hoher Qualitätsfaktor senkt den CPC – ein niedriger erhöht ihn. Relevante Anzeigen werden also von Google belohnt, indem sie günstiger und besser platziert ausgespielt werden.

Google Ads Kosten: Der Anzeigenrang

Der Anzeigenrang (Ad Rank) bestimmt, an welcher Position eine Anzeige erscheint. Er errechnet sich aus dem maximalen CPC-Gebot multipliziert mit dem Qualitätsfaktor zuzüglich der Auswirkungen von Anzeigenerweiterungen.

📐

Formel Anzeigenrang

Anzeigenrang = Max. CPC × Qualitätsfaktor + Auswirkung von Anzeigenerweiterungen

Wer mehr zahlen will, muss nicht zwingend die beste Position erhalten. Ein hoher Qualitätsfaktor kann einen niedrigeren Gebotspreis ausgleichen.

Wie hoch sind die durchschnittlichen Google Ads Kosten?

Einen Einheitspreis gibt es nicht. Die Kosten variieren je nach Branche, Wettbewerb und Keyword erheblich. Als grobe Orientierung:

Geringe Konkurrenz (z.B. Nischenbranchen)0,10 € – 0,50 €
Mittlerer Wettbewerb (z.B. lokale Dienstleister)0,50 € – 2,00 €
Hoher Wettbewerb (z.B. Versicherungen, Rechtsanwälte)2,00 € – 10,00 €+
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Tipp

Es gibt kein gesetzliches Mindestbudget. Google empfiehlt jedoch ein Tagesbudget, das mindestens dem 10-fachen des erwarteten CPCs entspricht, um aussagekräftige Daten zu sammeln.

Das Google Ads Budget richtig festlegen

Das Budget wird im Google Ads-Konto auf Kampagnenebene als Tagesbudget festgelegt. Google kann dieses an manchen Tagen bis zu doppelt überschreiten – über den Monat wird das durchschnittliche Tagesbudget jedoch eingehalten.

Tagesbudget

Maximaler Betrag, den du pro Tag ausgeben möchtest. Flexibel anpassbar – jederzeit erhöhen oder senken.

Kein verstecktes Minimum

Google schreibt kein Mindestbudget vor. Auch mit kleinem Budget kann man starten und testen.

Google Ads Budget

5 Tipps: Google Ads Kosten senken

01

Qualitätsfaktor optimieren

Relevante Anzeigentexte und gute Landingpages senken den CPC direkt.

02

Negative Keywords nutzen

Schließe irrelevante Suchbegriffe aus, um Streuverluste zu vermeiden.

03

Werbezeitenplan einrichten

Schalte Anzeigen nur dann, wenn deine Zielgruppe aktiv ist.

04

Geotargeting präzise nutzen

Begrenze deine Anzeigen auf die Regionen, die für dein Geschäft relevant sind.

05

Gebotsstrategien testen

Teste verschiedene Gebotsstrategien (manuell vs. automatisch) und optimiere regelmäßig.

Fazit

Die Kosten für Google Ads sind variabel und abhängig von Branche, Wettbewerb, Qualitätsfaktor und gewählten Keywords. Wer gezielt optimiert, kann mit einem überschaubaren Budget messbare Ergebnisse erzielen. Entscheidend ist nicht nur das Budget – sondern wie es eingesetzt wird.

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