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Google Ads14 Min. Lesezeit

Google Ads einrichten: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Unternehmen

Google Ads einrichten richtig gemacht – von der Kontoerstellung über die erste Kampagne bis zum Conversion Tracking mit Google Tag Manager und Analytics. Diese Anleitung zeigt jeden Schritt und die häufigsten Fehler.

4,92162 Bewertungen, ProvenExpert

6 Schr.

Konto erstellen in 6 Schritten

inkl. Expertenmodus

11 Schr.

Kampagne einrichten

kompletter Prozess

0

Typische Einrichtungs-Fehler

vermeidbar

0 %

Budgetverschwendung ohne

Negativ-Keywords

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Konto erstellen

in 6 Schritten

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Kampagne

kompletter Prozess

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Fehler vermeiden

häufigste Fallen

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Budget sparen

durch Negativ-Keywords

Warum Google Ads für Unternehmen wichtig ist

Google Ads ist das Werbesystem von Google, das Unternehmen ermöglicht, Anzeigen in den Suchergebnissen, auf YouTube und im Display-Netzwerk zu schalten. Wenn Nutzer nach Produkten oder Dienstleistungen suchen, erscheinen die relevanten Anzeigen ganz oben – genau dann, wenn der Bedarf aktiv ist.

Für Unternehmen lohnt sich Google Ads wegen zwei zentraler Vorteile: schnelle Sichtbarkeit und planbare Leads. Während SEO monatebis Jahre dauert, bis eine Seite rankt, geht Google Ads sofort – sobald die Kampagne aktiv ist. Ziel dieses Artikels ist es, die Einrichtung Schritt für Schritt zu erklären: vom Konto über die erste Kampagne bis zum Conversion Tracking.

Schnelle Sichtbarkeit

Sobald die Kampagne aktiv ist, erscheint die Anzeige in den Google-Suchergebnissen – sofortige Sichtbarkeit ohne monatelangen SEO-Aufbau.

Planbare Leads

Wer auf relevante Keywords bietet, bekommt planbaren Traffic und Leads – kein Warten, keine Unsicherheit.

Präzises Targeting

Standort, Sprache, Demografie, Interessen – Google Ads erreicht exakt die Zielgruppe, die kaufen will.

Volle Messbarkeit

Jeder Klick, jede Conversion und jeder Euro ist nachvollziehbar. ROI transparent und in Echtzeit.

Voraussetzungen für ein Google Ads Konto

Bevor das Google Ads Konto erstellt wird, sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

Google-Konto

Ein Google-Konto (z. B. Gmail-Adresse) ist die Voraussetzung für den Zugriff auf Google Ads und dient als Login.

Website / Landingpage

Eine funktionierende Website oder Landingpage, auf die Google Ads leitet. Ohne Landingpage keine Conversion-Messung.

Klare Zielsetzung

Vor der Einrichtung definieren: Was ist das Ziel? Leads (Anfragen), Verkäufe, Anrufe oder Newsletter-Anmeldungen?

Tracking-Grundlagen

Conversion Tracking sollte vor Kampagnenstart eingerichtet sein, damit Leads, Anrufe und Formulare gemessen werden.

Conversion Tracking frühzeitig einplanen
Conversion Tracking ist zwar optional, aber dringend empfohlen. Ohne Tracking kann nicht gemessen werden, welche Klicks zu echten Kunden führen. Schon vor der Kontoerstellung planen, wie Conversions (Formulare, Anrufe, Käufe) getrackt werden sollen.

Was ist ein Google Ads Konto?

Ein Google Ads Konto ist die zentrale Verwaltungsebene, über die Unternehmen Werbeanzeigen bei Google schalten, verwalten und optimieren. Es ist der Container, in dem alle Kampagnen, Anzeigengruppen, Keywords, Gebote, Zielgruppen, Rechnungsdaten und Zugriffsrechte eines Unternehmens zusammengefasst sind.

Pro Unternehmen genügt in der Regel ein einzelnes Google Ads Konto. Darin können beliebig viele Kampagnen erstellt werden – für verschiedene Produkte, Dienstleistungen, Standorte oder Zielgruppen. Das Konto ist mit einem Google-Konto (z. B. Gmail-Adresse) verknüpft und kann mehreren Nutzern Zugriffsrechte mit unterschiedlichen Rollen gewähren.

Das Google Ads Konto ist das Fundament aller Werbeaktivitäten bei Google. Wird es falsch eingerichtet, wirken sich Fehler auf jede nachfolgende Kampagne aus.

Die Konto-Struktur folgt einer klaren Hierarchie:

Google Ads Konto

1 Konto pro Unternehmen

Übergeordnete Verwaltungsebene mit Rechnung, Einstellungen, Nutzer

Kampagne

Suchkampagne – Wien Handwerker

Budget, Targeting, Gebotsstrategie, Kampagnentyp

Anzeigengruppe

Anzeigengruppe: Badsanierung Wien

Themencluster mit Keywords, Anzeigen und Zielseiten

Anzeige

Headline: Bad sanieren in Wien

Konkrete Textanzeige mit Headlines und Descriptions

Warum die richtige Einrichtung entscheidend ist

Die Einrichtung des Google Ads Kontos ist die wichtigste Phase – und gleichzeitig die, in der die meisten Fehler gemacht werden, die später nur schwer korrigierbar sind. Zeitzone, Währung, Konto-Struktur, Kampagnentyp, Conversion Tracking: Diese Entscheidungen bestimmen, ob Kampagnen später effizient optimiert werden können oder ob man mit einem schlecht konfigurierten Fundament kämpft.

Zentrales Konzept: Der Google Ads Qualitätsfaktor und der Anzeigenrang entscheiden über Position und Preis – nicht das höchste Gebot allein. Wer das versteht, weiss warum eine saubere Einrichtung so wichtig ist:

So funktioniert die Google Ads Auktion

1

Suchanfrage

Nutzer sucht bei Google

2

Anzeigen-Prüfung

Google prüft alle passenden Anzeigen

3

Auktion & Position

Anzeigenrang bestimmt Position

Beispiel: Höchster CPC ≠ beste Position

WerbetreibenderMax. CPCQualitätsfaktorAnzeigenrangTatsächliche Position
Werbetreibender A4 €niedrigniedrig
Werbetreibender B3 €niedrigmittel2.
Werbetreibender C2 €mittelhoch1.
Werbetreibender D1 €hochmittel3.

Der Anzeigenrang (CPC × Qualitätsfaktor) bestimmt die Position – nicht der höchste Gebotspreis allein.

Wichtig: Höchstes Gebot gewinnt nicht automatisch
Werbetreibender C zahlt nur 2 € max. CPC, gewinnt aber Position 1 – weil sein Qualitätsfaktor mittel und der Anzeigenrang hoch ist. Werbetreibender A zahlt 4 €, landet aber ganz unten wegen niedrigem Qualitätsfaktor. Das ist der Kern von Google Ads: Relevanz schlägt Budget.

Google Ads Konto erstellen: Schritt für Schritt

Das Google Ads Konto erstellen in 6 konkreten Schritten:

1👤

Google-Konto erstellen

Falls noch keines vorhanden: Ein Google-Konto (z. B. über Gmail) anlegen. Dieses wird zum Login für Google Ads.

2🌐

ads.google.com öffnen

Die Website ads.google.com besuchen und auf »Jetzt starten« klicken.

3⚙️

Expertenmodus wählen

WICHTIG: Nicht den Standard-Assistenten nutzen, sondern auf »Expertenmodus umschalten« klicken. Nur so erhält man die volle Kontrolle.

4🌍

Rechnungsland & Zeitzone

Rechnungsland und Zeitzone einstellen. Diese können nach der Einrichtung nicht mehr geändert werden!

5💳

Zahlungsweise hinterlegen

Kreditkarte, Lastschrift oder Überweisung als Zahlungsmethode angeben.

6📊

Konto-Struktur planen

Vor der ersten Kampagne: Konto → Kampagnen → Anzeigengruppen → Anzeigen strukturieren.

Achtung: Expertenmodus ist Pflicht!
Google führt standardmässig durch einen Assistenten, der Smart Kampagnen erstellt. Diese bieten fast keine Kontrolle. Beim Google Ads einrichten immer auf »Expertenmodus umschalten« klicken, sobald die Option erscheint. Nur im Expertenmodus hat man die volle Kontrolle über Keywords, Targeting und Gebote.
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Wir übernehmen die komplette Einrichtung – vom Konto über die erste Kampagne bis zum Conversion Tracking mit GTM und Analytics.

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Warum manuell einrichten statt Smart Kampagnen?

Smart Kampagnen sind Googles Versuch, Google Ads »einfach« zu machen. Sie nehmen dir zwar die Arbeit ab – aber auch die gesamte Kontrolle. Für ernsthafte Werbetreibende ist das ein Problem, weil zentrale Optimierungshebel fehlen.

KriteriumSmart KampagnenExpertenmodus (manuell)
KontrolleBegrenzt – Google entscheidetVollständig – jeder Hebel einstellbar
Keyword-AuswahlAutomatisch durch GoogleManuelle Match-Types, Negativ-Keywords
GebotsstrategieNicht wählbartCPA, tROAS, manuelles CPC etc.
AnzeigenformatResponsive Search Ads nurAlle Formate frei kombinierbar
TargetingBreit, ungenauPräzise Geo-, Demo-, Remarketing
TransparenzWenig Daten sichtbarVolle Berichte, Auktionsanalyse
EignungKleine lokale Betriebe ohne ZeitErnsthafte Werbetreibende
Typischer Fehler: Smart Kampagnen aus Bequemlichkeit
Wer »einfach mal schnell« Google Ads schalten will und den Assistenten durchklickt, landet bei Smart Kampagnen. Das kostet mittelfristig mehr Geld, weil keine Optimierung möglich ist. Lieber 30 Minuten mehr in den Expertenmodus investieren.

Google Ads Kampagne erstellen: 11 Schritte

Die Google Ads Kampagne erstellen im Expertenmodus – Schritt für Schritt:

1

Neue Kampagne erstellen

Im Expertenmodus auf »+ Neue Kampagne« klicken.

2

Zielsetzung wählen

Verkäufe, Leads, Website-Traffic, Markenbekanntheit – das Ziel bestimmt verfügbare Optionen.

3

Kampagnentyp wählen

Suchnetzwerk, Display, Shopping, Video, Performance Max. Für meisten KMU: Suchnetzwerk.

4

Kampagnenname & Netzwerke

Sprechenden Namen vergeben. Display-Netzwerk bei Suchkampagnen ausschalten!

5

Geo-Targeting

Standort festlegen: Land, Region, Stadt, Radius. Auch »Anwesende oder Interesse« einstellen.

6

Zielgruppe & Targeting

Demografie, Interessen, Remarketing. Bei Suchkampagnen: detaillierte Keyword-Recherche.

7

Budget & Gebot

Tagesbudget festlegen. Gebotsstrategie wählen: Für Start empfohlen: »Klicks maximieren«, später tCPA.

8

Anzeigengruppen & Keywords

Themenbasierte Anzeigengruppen erstellen. Keywords mit korrekten Match-Types setzen.

9

Anzeigen erstellen

Responsive Search Ads mit mehreren Headlines & Descriptions. Stärkste Texte zuerst.

10

Sitelinks & Erweiterungen

Sitelinks, Callouts, Structured Snippets hinzufügen – erhöhen Klickrate und Sichtbarkeit.

11

Prüfen & Veröffentlichen

Alle Einstellungen überprüfen. Negativ-Keywords setzen. Kampagne veröffentlichen.

Pro-Tipp: Display-Erweiterung ausschalten
Bei Suchkampagnen aktiviert Google standardmässig auch das Display-Netzwerk. Das führt dazu, dass Anzeigen auf fremden Websites statt in den Suchergebnissen erscheinen. Unter »Netzwerke« die Display-Erweiterung deaktivieren, wenn man reine Suchanzeigen schalten will.

Keywords & Zielgruppen definieren

Die Keyword-Recherche ist der wichtigste Schritt nach der Kontoerstellung. Relevante Suchbegriffe auswählen, nach denen potenzielle Kunden aktiv suchen. Nur wer die richtigen Keywords bucht, erreicht Nutzer mit echtem Bedarf.

Bei den Match Types wird festgelegt, wie genau der Suchbegriff mit dem gebuchten Keyword übereinstimmen muss:

Weitgehend passend (Broad)

Anzeige erscheint bei Suchbegriffen, die thematisch verwandt sind. Hohe Reichweite, aber ungenau – Streuung möglich.

Wortgruppe (Phrase Match)

Anzeige erscheint bei Suchbegriffen, die die Wortgruppe enthalten. Gute Balance aus Reichweite und Relevanz.

Genau passend (Exact)

Anzeige erscheint nur bei exakt diesem Suchbegriff. Höchste Relevanz, geringere Reichweite.

Beim Zielgruppen-Targeting wird definiert, wer die Anzeigen sehen soll:

Standort

Land, Region, Stadt oder Radius um eine Adresse. Lokale Betriebe: enger Radius (z. B. 25 km).

Sprache

Sprache der Zielgruppe festlegen. Für Österreich: Deutsch.

Demografie

Alter, Geschlecht, Haushaltseinkommen – nur eingrenzen, wenn für das Angebot relevant.

Praxistipp: Negativ-Keywords nicht vergessen
Negativ-Keywords sind Suchbegriffe, bei denen die Anzeige NICHT erscheinen soll. Sie filtern irrelevante Suchanfragen heraus und sparen bis zu 30 % Budget. Vordefinierte Negativ-Listen für »kostenlos«, »Anleitung«, »selber machen« vermeiden Klicks von Nutzern ohne Kaufabsicht.

Anzeigen erstellen

Eine Google Suchanzeige besteht aus Headlines (Überschriften) und Descriptions (Beschreibungen). Im Format »Responsive Search Ad« gibt Google bis zu 15 Headlines und 4 Descriptions ein – der Algorithmus testet automatisch die besten Kombinationen.

Headlines (Überschriften)

Bis zu 15 Headlines á 30 Zeichen. Die stärksten Texte zuerst – Google testet automatisch die besten Kombinationen.

Descriptions (Beschreibungen)

Bis zu 4 Descriptions á 90 Zeichen. USPs, Vorteile und konkreter Mehrwert für den Nutzer.

USPs & Vorteile kommunizieren

Warum dieser Anbieter? Preisvorteil, Erfahrung, Qualität, Garantie – was den Betrieb von der Konkurrenz unterscheidet.

Call-to-Action (CTA)

Klare Handlungsaufforderung: »Jetzt anfragen«, »Kostenlos anrufen«, »Angebot einholen«. Der Nutzer muss wissen, was als Nächstes passiert.

Vorteile/USPs klar kommunizieren
Die Anzeige muss auf einen Blick vermitteln, warum dieser Anbieter die beste Wahl ist: Erfahrung, Qualität, Preisvorteil, Garantie, Reichweite. USPs in den ersten Headlines platzieren, damit sie in der mobilen Ansicht sofort sichtbar sind. Klare Call-to-Action wie »Jetzt anfragen« oder »Kostenlos anrufen« geben dem Nutzer die nächste Handlung vor.

Zugriffsrechte vergeben = Nutzerrechte verwalten

In einem Google Ads Konto können mehrere Nutzer mit unterschiedlichen Zugriffsrechten verwaltet werden. Das ist wichtig, wenn mehrere Teammitglieder oder eine Agentur Zugang benötigen. Google Ads bietet fünf Nutzerrollen:

E-Mail

Nur E-Mails erhalten, kein Zugriff

Berichtersteller

Berichte ansehen, keine Änderungen

Lesezugriff

Alle Daten einsehen, nicht ändern

Standard

Kampagnen verwalten, keine Nutzerverwaltung

Administrator

Vollzugriff inkl. Nutzerverwaltung & Rechnung

Nutzer hinzufügen
Unter Zahnrad → Kontoeinstellungen → Zugriff & Steuerung → »Nutzer hinzufügen«. E-Mail-Adresse eingeben, Rolle auswählen, Einladung senden. Der Eingeladene muss die Einladung per E-Mail annehmen.

Wie du deiner Agentur Zugriff gibst

Eine professionelle Google Ads Agentur verwaltet Kundenkonten über ein My Client Center (MCC). Um der Agentur Zugriff zu geben, verknüpft man sein Google Ads Konto mit dem MCC der Agentur:

1

Google Ads Manager-Konto (MCC)

Agentur nutzt ein My Client Center (MCC) Konto, um mehrere Kundenkonten zentral zu verwalten. Ihr benötigt deren MCC-ID.

2

Im Google Ads Konto: »Zugriff & Steuerung«

Im eigenen Konto: Zahnrad → Kontoeinstellungen → Zugriff & Steuerung → »Zugriff anbieten«.

3

MCC-ID eingeben

Die MCC-ID der Agentur eingeben und Zugriffsstufe wählen (meistens: Standard oder Administrator).

4

Agentur nimmt Einladung an

Die Agentur erhält die Verknüpfungsanfrage und nimmt an. Danach erscheint das Konto im MCC der Agentur.

5

Zugriff jederzeit widerrufbar

Ihr bleibt Eigentümer eures Kontos. Zugriff kann jederzeit unter »Zugriff & Steuerung« entzogen werden.

Ihr bleibt Eigentümer
Die Verknüpfung mit dem MCC der Agentur gibt dieser KEINEN Eigentum an eurem Konto. Ihr bleibt vollumfänglich der Eigentümer. Der Zugriff kann jederzeit unter »Zugriff & Steuerung« widerrufen werden. Ein seriöser Vertrag regelt zusätzlich die Datenrückgabe bei Vertragsende.

Conversion Tracking: Google Tag Manager und Analytics verbinden

Conversion Tracking ist der wichtigste Schritt NACH der Kontoerstellung. Ohne Conversion Tracking weiss Google Ads nicht, welche Klicks zu echten Kunden führen. Die Verbindung zwischen Google Tag Manager (GTM), Google Analytics und Google Ads funktioniert so:

1

Google Tag Manager einrichten

Google Tag Manager (GTM) Container auf der Website installieren. GTM als zentrale Verwaltung für alle Tracking-Tags.

2

Conversion in Google Ads definieren

In Google Ads: Ziel → Conversions → Neue Conversion → Website. Conversion-Aktion definieren (z. B. Formular-Submit, Kauf).

3

Google Analytics verlinken

Google Ads mit Google Analytics 4 verknüpfen: Verknüpfungen in Google Ads hinzufügen. So fliessen Ads-Daten ins Analytics.

4

GTM-Tag für Conversion einrichten

In GTM den Google Ads Conversion Tracking-Tag einrichten, ausgelöst durch die Conversion-Aktion (z. B. Danke-Seite).

5

Google Ads-Verknüpfung im GTM

Conversion-ID und -Label aus Google Ads in GTM eintragen. So kommunizieren GTM und Google Ads miteinander.

6

Testen & Verifizieren

Google Tag Assistant nutzen um Conversion-Tracking zu testen. Eine echte Conversion durchlaufen und Prüfung in Google Ads.

Schlimmster Fehler: Ohne Conversion Tracking starten
Wer Kampagnen ohne Conversion Tracking startet, weiss nicht welche Klicks zu Kunden führen. Man zahlt Geld, kann aber nicht messen, welche Keywords oder Anzeigen tatsächlich performen. Conversion Tracking vor dem ersten Euro Werbebudget einrichten – nicht danach.

Kampagne starten und optimieren

Nach der Einrichtung geht die eigentliche Arbeit erst los. Eine Google Ads Kampagne ist kein »Set-and-Forget« – sie muss gestartet, beobachtet und laufend optimiert werden.

Kampagne aktivieren

Nach Prüfung aller Einstellungen: Kampagne veröffentlichen. Google prüft die Anzeige (meist 1-24 Stunden).

Erste Daten abwarten

Nach Start 7-14 Tage abwarten, bevor optimiert wird. Der Algorithmus braucht eine Lernphase. Nicht zu früh eingreifen.

Keywords optimieren

Suchbegriffe prüfen: Welche Keywords performen, welche nicht? Negativ-Keywords für irrelevante Suchbegriffe hinzufügen.

Anzeigen optimieren

Responsive Search Ads: Welche Headlines und Descriptions haben die höchste Klickrate? Top-Kombinationen stärken, schwache austauschen.

Budget & Gebote anpassen

Budget auf performante Kampagnen konzentrieren. Gebotsstrategie von »Klicks maximieren« auf tCPA/tROAS umstellen, wenn genügend Daten vorhanden.

Laufende Verbesserung

Google Ads ist kein Set-and-Forget. Wöchentliche Optimierung, neues Testen, Negativ-Keywords aktualisieren – das ist der Schlüssel zum Erfolg.

Typischer Fehler: Zu früh optimieren
Viele Werbetreibende greifen in den ersten Tagen zu früh in die Kampagne ein und stören die Lernphase des Algorithmus. Empfehlung: 7-14 Tage nach Start abwarten, genügend Daten sammeln, dann erst optimieren. Zu frühes Eingreifen führt zu instabilen Performance-Daten.

8 häufige Fehler bei der Einrichtung

01

Fehler: Smart Kampagnen statt Expertenmodus

Fix: Der Standard-Assistent von Google führt zu Smart Kampagnen mit minimaler Kontrolle. Immer den Expertenmodus aktivieren, um alle Einstellungen selbst vornehmen zu können.

02

Fehler: Display-Netzwerk bei Suchkampagne aktiviert

Fix: Google schaltet standardmässig auch im Display-Netzwerk. Dies verschwendet Budget auf irrelevante Placements. Display-Erweiterung ausschalten, wenn man reine Suchanzeige schalten will.

03

Fehler: Zeitzone & Währung falsch eingestellt

Fix: Rechnungsland, Zeitzone und Währung können nach der Ersteinrichtung NICHT mehr geändert werden. Hier auf Korrektheit achten – sonst später unbrauchbare Berichte.

04

Fehler: Keine Negativ-Keywords gesetzt

Fix: Ohne Negativ-Keywords erscheint die Anzeige bei irrelevanten Suchbegriffen. Eine saubere Negativ-Keyword-Liste spart bis zu 30 % Budget für irrelevante Klicks.

05

Fehler: Conversion Tracking vergessen

Fix: Ohne Conversion Tracking weiss man nicht, welche Klicks zu Kunden führen. Schlimmster Fehler: Budget ausgeben ohne zu wissen was funktioniert. GTM + Google Ads Conversion Tracking vor Kampagnenstart einrichten.

06

Fehler: Zu viele Keywords pro Anzeigengruppe

Fix: Mehr als 15-20 Keywords pro Anzeigengruppe verwässern die Relevanz. Lieber mehrere enge Anzeigengruppen mit 5-10 hochrelevanten Keywords.

07

Fehler: Agentur-Vollzugriff ohne Vertrag

Fix: Wenn man einer Agentur Zugriff gibt, Zugriffsstufe »Standard« statt »Administrator« wählen, sofern keine Nutzerverwaltung nötig. Vertrag mit Klausel zur Datenrückgabe abschliessen.

08

Fehler: Breite Match-Types ohne Kontrolle

Fix: »Weitgehend passend« als Match-Type führt zu unkontrollierten Klicks. Mit »Wortgruppe« oder »Genau passend« starten, dann schrittweise erweitern.

Fazit

Google Ads ist schnell startbar – eine Kampagne kann innerhalb von Stunden live sein. Aber Google Ads ist hochgradig optimierungsintensiv. Der Erfolg hängt stark von der Einrichtung und der laufenden Optimierung ab: saubere Kontostruktur, richtige Keywords, klare Anzeigen und funktionierendes Conversion Tracking sind das Fundament.

Wer hier abkürzt, zahlt später: falsche Keywords verschwenden Budget, fehlendes Tracking verhindert jede Erfolgsmessung, zu breites Targeting bringt irrelevante Klicks. Eine professionelle Einrichtung steigert die Effizienz deutlich – nicht durch mehr Budget, sondern durch bessere Struktur und gezielte Optimierung.

Google Ads ist schnell startbar, aber optimierungsintensiv. Der Erfolg hängt stark von Einrichtung und laufender Optimierung ab. Professionelle Einrichtung steigert die Effizienz deutlich.

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Wir übernehmen die komplette Einrichtung und laufende Optimierung – vom Konto über Keywords und Anzeigen bis zum Conversion Tracking.

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