0 %
Besucher kaufen nicht sofort
beim ersten Besuch
0 %
Günstiger CPL
mit Retargeting
0x
Höhere Conv. Rate
vs. Erstkontakt
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Nutzer-Matches Minimum
zum Starten
Warum LinkedIn Retargeting im B2B unverzichtbar ist
98 % aller Website-Besucher kaufen beim ersten Besuch nicht. Im B2B ist dieser Wert noch extremer: Kaufentscheidungen dauern oft 3–9 Monate, involvieren 6–10 Entscheidungsträger und erfordern mehrere Touchpoints. LinkedIn Retargeting schließt diese Lücke: Es hält deine Marke präsent, während der Entscheidungsprozess läuft.
Der größte Vorteil gegenüber anderen Retargeting-Kanälen (Google Display, Meta): LinkedIn weiß, wer die Person beruflich ist. Du retargetest nicht einfach „jemanden, der deine Website besucht hat" – du retargetest den CFO eines 200-Personen-Unternehmens, der deine Preisseite besucht hat. Diese Kombination aus beruflicher Identität und vorherigem Interesse macht LinkedIn Website Retargeting zum stärksten B2B-Retargeting-Kanal.
LinkedIn Remarketing ist nicht optional – es ist der Unterschied zwischen Kampagnen, die einmal ansprechen, und Kampagnen, die wirklich konvertieren.
Ohne Retargeting
Mit Retargeting
Mit professioneller LinkedIn Ads Betreuung
LinkedIn Insight Tag einrichten: Der technische Unterbau
Die Grundlage jedes LinkedIn Website Retargetings ist der LinkedIn Insight Tag – ein kleines JavaScript-Snippet, das du einmal auf deiner Website implementierst. Danach läuft alles automatisch. So geht es Schritt für Schritt:
Insight Tag im Campaign Manager generieren
Gehe im LinkedIn Campaign Manager zu Account Assets → Insight Tag. Klicke auf 'Insight Tag installieren' und kopiere den JavaScript-Code-Snippet.
Tag auf der Website implementieren
Füge den Insight Tag im <head>-Bereich jeder Seite deiner Website ein. Am einfachsten via Google Tag Manager – dort als Custom HTML Tag anlegen und auf allen Seiten feuern.
Conversion Events definieren
Lege im Campaign Manager Conversion Actions an: Kontaktformular-Absenden, Demo-Anfrage, Whitepaper-Download. Jedes Event misst einen wertvollen Schritt im B2B-Funnel.
Retargeting-Audience erstellen
Warte 300 Nutzer-Matches – dann kannst du Retargeting-Kampagnen starten. Gehe zu Account Assets → Matched Audiences → Website Audiences und definiere deine Segmente.
Kampagne mit Retargeting-Audience starten
Erstelle eine neue Kampagne mit dem Ziel 'Website Conversions' oder 'Lead Generation' und wähle deine Retargeting-Audience als Zielgruppe. A/B-Test mit mindestens 2 Creatives.
Die 5 LinkedIn Retargeting-Typen im Detail
LinkedIn Remarketing bietet 5 verschiedene Audience-Typen – jeder mit anderen Stärken, Setups und CPL-Benchmarks:
Website Retargeting
CPL 30–50 %Der Klassiker: Alle LinkedIn-Mitglieder, die eine oder mehrere Seiten deiner Website besucht haben. Benötigt den LinkedIn Insight Tag. Du kannst nach besuchten Seiten segmentieren (z.B. nur Besucher der Preisseite).
Setup
Insight Tag → Matched Audiences → Website Audiences → URL-Filter setzen
Profi-Tipp
Segmentiere nach Seiten-Typ: Pricing-Besucher bekommen ein anderes Creative als Blog-Leser.
Lead Form Retargeting
CPL 40–60 %Targetiere Nutzer, die dein LinkedIn Lead Gen Form geöffnet aber nicht abgeschickt haben. Diese Gruppe hat bereits aktives Interesse gezeigt – sie brauchen nur einen zweiten Nudge.
Setup
Campaign Manager → Matched Audiences → Lead Gen Form Audiences
Profi-Tipp
Nutze eine andere Botschaft als beim ersten Kontakt – z.B. Social Proof oder ein spezifisches Angebot.
Video-Viewer Retargeting
CPL 25–40 %Retargete alle, die mindestens 25 %, 50 % oder 75 % deines LinkedIn-Videos gesehen haben. Je höher der Prozentsatz, desto wärmer die Zielgruppe. Ideal nach Awareness-Kampagnen.
Setup
Campaign Manager → Matched Audiences → Video Audiences → Prozentsatz wählen
Profi-Tipp
50 %+ Viewer als MOFU-Zielgruppe mit Demo-Anfrage CTA – 25 %+ für Consideration-Content.
E-Mail / CRM Retargeting
CPL 15–35 %Lade bestehende Kontaktlisten (CSV mit E-Mail-Adressen) hoch. LinkedIn matched sie gegen Profildaten. Ideal für Reaktivierung von Interessenten, Upselling bei Bestandskunden oder Account-Based Marketing.
Setup
Account Assets → Matched Audiences → Upload a List → CSV mit E-Mails
Profi-Tipp
Segmentiere nach Lead-Status: Kalt-Leads bekommen andere Botschaften als Warm-Leads aus dem CRM.
Unternehmens-Retargeting (Account-Based)
CPL Qualität ↑↑Lade eine Liste von Zielunternehmen hoch – LinkedIn findet alle Mitglieder dieser Firmen. Kombiniere es mit Jobtitel-Targeting für ultra-präzises Account-Based Marketing an Wunschkunden.
Setup
Account Assets → Matched Audiences → Upload a List → Company List (Firmenname / Website)
Profi-Tipp
Ideal für Enterprise-Sales: Sprich Entscheider bei deinen Top-50-Wunschkunden vor dem ersten Sales-Call an.
LinkedIn Retargeting professionell aufsetzen?
Wir richten deinen vollständigen LinkedIn Retargeting-Funnel ein – Insight Tag, Audiences, Creatives und Strategie-Sequenz.
LinkedIn Ads Betreuung anfragenDie optimale Retargeting-Strategie: Die 4-Phasen-Sequenz
Professionelle LinkedIn Ads Betreuung denkt Retargeting nicht als einzelne Kampagne, sondern als Sequenz: Jede Phase hat eine andere Audience, ein anderes Format und eine andere Botschaft – abgestimmt auf den Funnel-Schritt:
Awareness (TOFU)
Sponsored Content / Video AdAudience: Kalt-Targeting nach Jobtitel + Branche
Ziel: Neue Entscheider auf Marke aufmerksam machen
Interesse (MOFU)
Document Ad / Lead Gen FormAudience: Website-Besucher + Video-Viewer (50 %+)
Ziel: Whitepaper downloaden, Webinar anmelden, Lead Form öffnen
Reaktivierung
Lead Gen Form / Message AdAudience: Lead Form Opener + Pricing-Page-Besucher
Ziel: Abgebrochene Leads reaktivieren, zweite Chance nutzen
Conversion (BOFU)
Message Ad / Conversation AdAudience: Alle Website-Besucher + CRM-Warm-Leads
Ziel: Demo-Anfrage, Erstgespräch, direkter Sales-Kontakt
Creatives für LinkedIn Retargeting: Was für welche Audience funktioniert
Die richtige Botschaft für die richtige Audience ist entscheidend. Diese Tabelle zeigt, welches Creative-Konzept für welche LinkedIn Remarketing-Zielgruppe passt:
| Audience | Botschaft | Format | CTA |
|---|---|---|---|
| Alle Website-Besucher | Marke stärken + Lösung erinnern | Single Image Ad | Mehr erfahren Neutral, informativ |
| Pricing-Page-Besucher | ROI/Value zeigen, Kosten rechtfertigen | Carousel Ad | Demo anfragen Direkt, nutzenorientiert |
| Lead Form Opener | Barriere senken, Einstieg erleichtern | Message Ad | Jetzt starten Persönlich, niedrigschwellig |
| Video-Viewer (50 %+) | Nächsten Schritt aufzeigen | Lead Gen Form | Guide herunterladen Edukativ, wertvoll |
| CRM-Leads (warm) | Spezifisches Angebot, Social Proof | Conversation Ad | Gespräch buchen Direkt, vertrauensbildend |
Budget & Bidding für LinkedIn Retargeting
Retargeting-Kampagnen brauchen oft weniger Budget als Kalt-Targeting – weil die Zielgruppe kleiner und wärmer ist. Hier sind die Empfehlungen für effiziente LinkedIn Ads Betreuung:
Website Retargeting (alle Besucher)
Breite Audience – Algorithmus kann gut optimieren
Pricing-Page Retargeting
Kleine Audience – kontrolliertes Bidding sinnvoll
Lead Form Opener
Sehr warme Audience – hoher Value pro Lead
CRM/E-Mail Upload
Bekannte Kontakte – Botschaft anpassen
6 typische LinkedIn Retargeting-Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler: Kein Insight Tag installiert
Fix: Ohne Insight Tag kein LinkedIn Website Retargeting. Das Tag ist die absolute Grundlage – und es dauert nur 10–15 Minuten, es via Google Tag Manager zu implementieren. Danach mind. 90 Tage Daten sammeln.
Fehler: Alle Website-Besucher in eine Kampagne
Fix: Jemand der deine Preisseite besucht hat, braucht eine andere Botschaft als jemand, der einen Blogpost gelesen hat. Segmentiere nach besuchten Seiten für deutlich bessere Conversion Rates.
Fehler: Zu kurzes Retargeting-Fenster
Fix: Standard ist 30 Tage – aber B2B-Kaufentscheidungen dauern oft 3–9 Monate. Nutze 180-Tage-Fenster für warme Leads und kürzere (7–14 Tage) für akute BOFU-Zielgruppen.
Fehler: Gleiche Botschaft wie beim Erstkontakt
Fix: Wer deine Website schon besucht hat, kennt dich. Retargeting-Creatives müssen einen neuen Impuls geben: Social Proof, konkretes Angebot, Case Study oder ein direktes CTA – keine generische Vorstellung.
Fehler: Zu kleine Retargeting-Audience
Fix: LinkedIn braucht mindestens 300 Nutzer-Matches für Retargeting-Kampagnen. Wenn dein Traffic zu gering ist, zuerst Awareness-Kampagnen schalten und Audience aufbauen – dann retargeten.
Fehler: Kein Frequency Cap
Fix: Ohne Frequency Cap siehst du dieselbe Person 10–20x mit derselben Anzeige. Das schädigt die Markenwahrnehmung. Setze max. 3–4 Impressions pro Woche und rotiere Creatives alle 3–4 Wochen.

